EFH Müller

Projektbeschrieb

Das 100jährige Haus wurde im Zuge eines Verkaufes komplett umgebaut und saniert. Der Umbau umfasste die Neugestaltung der Obergeschosse und den Ausbau des vormals kalten Estrichraumes als erweiterte Wohnfläche. Die Wohnung im Erdgeschoss, sowie die im Sockelgeschoss befindlichen Nebenräume wurden minimal saniert im Sinne einer Pinselsanierung. Gleichzeitig wurde die Gebäudehülle inkl. Dach wärmetechnisch im Sinne einer Vollsanierung verbessert. Das Dach und die Aussenwände wurden gemäss gesetzlicher Anforderung auf einen U-Wert von 0.2 verbessert und die Fenster durch energieeffiziente dreifachverglaste Elemente ersetzt. Durch die wärmetechnische Sanierung der Gebäudehülle konnten beim Förderprogramm des Bundes „Das Gebäudeprogramm“, sowie beim Amt für Energie Graubünden Unterstützungsbeiträge geltend gemacht werden. Die Basisstruktur des Obergeschosses wurde grossteils belassen.
Die Sanierungs- und Umbauarbeiten umfassten folgende Arbeiten:
- Rückbau der inneren Oberflächen und Verkleidungen bis auf die Tragstruktur.
- Teilweise Aus-, Ab- und Durchbrüche, sowie statische Verbesserungsmassnahmen unter Beizug des Bauingenieurs.
- Teilweises Öffnen von Decken für überhohe Räume und Sichtverbindung in die offene Galerie.
- Ersatz der bestehenden Fenster mit teilweiser Vergrösserung einzelner Elemente.
- Ergänzen der bestehenden Raumstrukturen in Holzständerweise und Beplankung der innen und teilweise der Aussenwände mit Gipsfaserplatten zum flächigen Streichen.Überführung der Innenräume in eine moderne und zeitgemässe Optik; von Holzttäfer zu hellen, gestrichenen Oberflächen.
- Ersatz des bestehenden Dachstuhles durch ein neues Warmdach. Konstruktion als Rippenplattendecken in Form von vorgefertigten Dachelementen.
- Einbau von grosszügigen Dachflächenfenstern zur zusätzlichen Belichtung der Innenräume.
- Ersatz eines Grossteils der bestehenden Haustechnik, so als Sanitär, Heizung, Elektro.Als primäres Heizsystem dient die revidiert Ölheizung, welche zukünftig durch eine alternative Energieerzeugung ersetzt werden soll. Die Wärmeverteilung erfolgt wie bisher durch Radiatoren.
- Ausnivellieren der Böden mittels Trockenschüttung und schalltechnische Verbesserungen durch Entkoppelung mittels Systemplatten.
- Dämmen der Aussenwände mittels atmungsaktiver Mineralwolldämmung (Steinwolle)und dickschichtigem Verputz.
- Ersatz der alten Küche und komplette Neugestaltung der Nasszelle.
- Ersatz und Vergrösserung der südseitigen Balkone mittels vorgestellter und frei auskragender Stahlkonstruktion. Rückverankerung in die Aussenwand

Facts

Ort

Lain

Fertigstellung

2012

Leistung

Architektur- und Ingenieurleistungen